Oct 26

Die Firma IGA Worldwide hat sich als eine der bisher wenigen Firmen auf Ingame-Werbung spezialisiert. Nach eigenen Aussagen ist sie dabei auch erfolgreich - sehr erfolgreich. IGA hat kürzlich nämlich bekanntgemacht, mehr als 30 Millionen unique User erreicht zu haben. Das ist in diesem doch noch jungen Werbesegment eine beachtliche Zahl und ein eindeutiges Indiz dafür, wie schnell sich die Werbeindustrie auf dieses neue Feld stürzt. Gleichzeitig werden die unterstützenden Programme immer besser: IGA hat beispielsweise eine neue Software herausgebracht, die Werbetreibende wesentlich besser als bisher unterstützen soll. Peter Sispoidis, Chief technology officer von IGA, sagt dazu:
“IGA Worldwide’s intention is to make the process of incorporating dynamic in-game ads into relevant games as streamlined as possible[...]. “The new Software Development Kit is a major step in the right direction, as it aids all parties involved in placing in-game ads, from the game developers to the media buyers.”
Ich bin gespannt, wie sich eine immer weiter forschreitende Professionalisierung auf das Spielerlebnis auswirken wird. Im Idealfall profitieren ja schließlich beide Seiten davon. [via GameIndustry.biz]
Oct 08

Vor ein paar Tagen haben wir schon über Twinity berichtet:
“Die Firma Metaversum ist die Schöpferin der virtuellen Welt Twinity. Wie in MMOs wie Second Life können sich User auch hier Wohnungen oder gleich ganze Häuser kaufen oder mieten. Diese können dann, natürlich gegen weiteres Geld, im Online-Shop der Firma individuell gestaltet werden. Im Gegensatz zu SL versucht Twinity jedoch, real existierende Metropolen so genau wie möglich nachzubilden. Die erste Stadt war Berlin, im Laufe des Jahres sollen London und Singapur folgen.”
Das Virtual Economic Forum hat nun ein interessantes Interview mit dem Chief Marketing Officer von Twinity, Norbert Meinike, geführt. Themen sind unter anderem das Konzept, das Geschäftsmodell und das Potential der virtuellen Welt. Das Interview gibt es hier, und zwar als Podcast zum Download. [via VWF]
Oct 08
Auch McDonalds versucht im wachsenden Markt der virtuellen Welten für Kinder mitzuhalten. Dafür steht bei der Firma eine Neuauflage der Seite HappyMeal.com an. Virtual Worlds News schrieb vor zwei Monaten dazu:
“McDonald’s is apparently in the process of soft-launching a virtual world to take over HappyMeal.com. It’s not clear how old the world is, but the contest is still open for kids to pick the virtual world’s name–and, according to the intro video, new games, lands, events, etc., to build the world from the ground up based on videos.. So I’m guessing the transition is pretty new, possibly even just from last week. There is already an eye toward real-world integration: entering a code from actual Happy Meal boxes and bags as well as McDonald’s milk cartons and Apple Dipper bags will let users unlock exclusive items in the Flash-based virtual world.”

Heute weiß man mehr. Zum Beispiel den Namen. Und der ist, tatsächlich: McWorld. Okay, der Name ist definitiv nicht besonders kreativ. Aber gut, er ist immerhin passend. Das Konzept der Seite scheint sich nicht besonders von anderen Kinder-Communitys abzuheben. Nutzer können Avatare erstellen, ein Baumhaus beziehen, Items erwerben, Spiele spielen, chatten… Allerdings hat McDonalds natürlich eine starke Marke, und mit den Bonus-Codes auf ihren Produkten interessante Möglichkeiten (auch wenn das Konzept etwas an die Magic-Codes aus den Überraschungseiern erinnert). Zudem können die User über bestimmte Veränderungen der Welt abstimmen, beispielsweise über neue Areale. Die Seite selbst ist sehr bunt gehalten und dürfte wirklich nur Kinder ansprechen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Community und das Konzept im Markt schlägt. [via MindBlizzard]

Oct 03
Heute hat Mark Kingdon, seit vier Monaten CEO von Linden Lab, den Entwicklern von Second Life, einen interessanten Post im offiziellen SL Blog veröffentlicht. Darin geht er unter anderem auf die Zukunft und das Design der virtuellen Welt ein:
“First Hour Experience: Shortly after I started, we kicked off a project to reinvent what we call the “first hour experience” (our web experience, the viewer, and the way we acclimate and acculturate users inworld) for new users. We’ve made great progress and will be working with an award-winning interactive design firm to help us complete the reinvention and bring it to life. Yes, we are creating a viewer that is new user friendly! Stay tuned for updates.”
Ein neues Design wäre wohl auch bitter nötig, denn das Interface von SL ist nicht unbedingt das, was man unter intuitiv verstehen würde. Es gibt zwar noch keine offizielle Aussage, wer denn diese “award-winning interactive firm” tatsächlich ist, Gerüchten zufolge könnte es sich allerdings um die Firma Vectorform handeln, mit denen Linden Lab bereits seit April zusammenarbeitet. Mehr Spekulationen und Thesen gibt es bei MindBlizzard zu lesen. Hoffen wir, dass SL tatsächlich bald ein neues, moderneres und vor allem leichter zu bedienendes Outfit erhält. [via MindBlizzard]
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