Google stellt Lively ein

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Da ist es noch gar nicht solange her, dass wir über den Start von Lively berichtet haben. Und vor noch kürzerer Zeit haben wir darüber geschrieben, dass Google das Projekt deutlich für Fremdentwickler öffnen will. Jetzt ist dies wohl alles hinfällig: Einigermaßen überraschend stellt Google Lively zum Ende des Jahres komplett ein:

“In July we launched Lively in Google Labs because we wanted users to be able to interact with their friends and express themselves online in new ways. Google has always been supportive of this kind of experimentation because we believe it’s the best way to create groundbreaking products that make a difference to people’s lives. But we’ve also always accepted that when you take these kinds of risks not every bet is going to pay off.”

Der komplette Text ist im Google Blog zu finden. Ich bin jetzt gespannt auf die Analysen, die mit Sicherheit ausführlich das “Warum” auseinandernehmen werden. [via Google]

Steuern auf virtuelle Güter

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Spätestens jetzt scheinen virtuelle Güter endgültig im Bewustsein der Industrie angekommen zu sein. Zumindest in China. Denn dort soll eine Steuer auf den Gewinn mit virtuellem Geld und Gütern eingeführt werden - und zwar immerhin 20%. Die Steuer soll speziell auf den Handel mit virtuellen Gütern ausgerichtet sein, die mit der Intention gekauft werden, später für einen höheren Preis verkauft zu werden. Beispiele wären also Gold- und Account Seller.

Wenig überraschend: Nach einem Bericht des Wall Street Journal waren bei einer Umfrage der Seite Sina.com über 70% von 3000 Befragten gegen die Einführung der Steuer.

“Many game players are classmates or friends in real life, thus most of them won’t have credentials when trading virtual money,” says blogger Ruan Zhanjian. “It’s difficult to prove the original value of virtual currency, though.”

So z.B. der Blogger Ruan Zhanjiang über eines der vielen Probleme, die diese Steuer mitbringen könnte. Ob sie also wirklich sinnvoll ist, ist demnach durchaus streitbar. Auf der einen Seite wird argumentiert, dass sie mehr Schutz vor Online-Diebstahl, mehr Fairness und natürlich saftige Gewinne (natürlich nicht für die Spieler) bringt. Andererseits, wie Zhanjiang schon anmerkte, ist zum Beispiel der Ursprung virtueller Güter schwierig nachzuweisen.

Aber wie auch immer - die Steuer zeigt definitiv, dass der Handel in MMOs und anderen Online-Welten kein Kleinkram mehr ist, sondern eine ernstzunehmende Entwicklung. Wie sich die Einführung in China aber wirklich auswirken wird, bleibt spannend zu beobachten. [via Gamasutra]

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