500.000 Dollar für Second Life Forschung

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Das Nelson Marlborough Institute of Technology hat, in Kooperation mit dem Wellington Institute of Technology, Open Polytechnic und IBM, 500.000 Dollar Forschungsgelder bewilligt bekommen. Mit dem Geld sollen neue und alternative Lernmethoden in Second Life erforscht werden. Das NMIT ist bereits seit 18 Monaten in Second Life vertreten, kann also bereits eine gewisse Erfahrung aufweisen. Projektleiterin Dr. Clare Atikins möchte mit ihrem Team dabei nicht bloß weitere virtuelle Klassenräume eröffnen, wie es sie in Second Life schon zur Genüge gibt, und die nur allzu oft nicht oder nur wenig frequentiert werden. Vielmehr möchte sie Lehrmethoden erforschen, die in der realen Welt nicht möglich wären. So wären beispielsweise Experimente an einem schlagenden Herzen oder einem Nuklear Reaktor denkbar. Als weiteres Beispiel sollen Musikstudenten die Möglichkeit bekommen, Konzerte vor realem Publikum in Second Life zu geben.

Obwohl in der jüngeren Vergangenheit vermehrt über die Probleme von SL berichtet wurde, beweist diese erneute Spende, dass das Linden Labs Projekt keineswegs tot ist. Der große Boom, in dem Firmen reihenweise große Summen in virtuelle Dependancen gepumpt haben, mag zwar zurzeit abgeflaut sein. Forschungsgelder wie dieses zeigen aber, dass das Interesse an der Erforschung der Möglichkeiten von virtuellen Welten immer noch ungebrochen ist. Die Frage für die nähere Zukunft ist also nicht, ob Projekte wie SL bestehen bleiben, sondern eher, wie sie genutzt werden. [via virtualeconomicforum.com]

Second Life
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