Oct 08

Vor ein paar Tagen haben wir schon über Twinity berichtet:
“Die Firma Metaversum ist die Schöpferin der virtuellen Welt Twinity. Wie in MMOs wie Second Life können sich User auch hier Wohnungen oder gleich ganze Häuser kaufen oder mieten. Diese können dann, natürlich gegen weiteres Geld, im Online-Shop der Firma individuell gestaltet werden. Im Gegensatz zu SL versucht Twinity jedoch, real existierende Metropolen so genau wie möglich nachzubilden. Die erste Stadt war Berlin, im Laufe des Jahres sollen London und Singapur folgen.”
Das Virtual Economic Forum hat nun ein interessantes Interview mit dem Chief Marketing Officer von Twinity, Norbert Meinike, geführt. Themen sind unter anderem das Konzept, das Geschäftsmodell und das Potential der virtuellen Welt. Das Interview gibt es hier, und zwar als Podcast zum Download. [via VWF]
Aug 13

Die Firma WiseHealth hat den Start einer neuen virtuellen Welt für Kinder angekündigt. Wisenhimer nennt sich die neue Spielwiese im Internet für Heranwachsende zwischen 5 und 12. Wisenhimer hat im Gegesatz zu anderen Online-Welten aber eine Mission: Die jungen Internetnutzer sollen spielerisch lernen. Im Gegensatz zu z.B. Knowledge Adventure geht es hier aber nicht um Mathematik oder Musik, sondern beispielsweise um gesundes Essen und ganz allgemein um das Thema Gesundheit. Das Spiel hat den Anspruch, Fettleibigkeit und Typ 2 Diabetes bei Kindern zu bekämpfen. Dazu kann jedes Kind seinen eigenen Avatar erstellen, sich ein Baumhaus einrichten und Spiele spielen, die zum Bewegen animieren. Dadurch lassen sich Punkte sammeln, die in neue, individuelle Gegenstände für das Baumhaus getauscht werden können.
CEO und President Linda Kreter sagt zu seinem Spiel: “Like it or not, our children are in a full-scale battle where their health and their lives are at stake. As parents, we need to actively arm our children with valuable life lessons so they can flourish as adults. That’s why we created Wisenhimer.”
Der Ansatz von Wisenhimer ist also durchaus ehrenwert. Bleibt abzuwarten, ob er nicht nur bei den Eltern, sondern auch bei der eigentlichen Zielgruppe ankommt. Mehr zu virtuellen Welten für Kinder gibt es hier. [via Worlds In Motion]
Jul 17
Nicht nur der PC kann virtuelle Welten bauen, auch Konsolen nutzen die Vernetzung der Gamer schon intensiv. Sony hat diesen Trend bisher allerdings verschlafen. Mit “Home” für die PS3 versucht die Firma nun, auch einen Fuß in die virtuelle Tür zu bekommen. Ob dies gelingt, wird sich zeigen. Auf der diesjährigen E3 wurde aber ein neuer Trailer gezeigt, der beweist, dass das Projekt durchaus Potential hat. Ein paar interessante Statements zum Thema gab es zudem von SCEA Präsident Jack Tretton. Unter anderem äußert er sich zur Konkurrenz aus dem Hause Microsoft:
“I don’t know enough about Microsoft’s avatars…. I think we’re going in a bit of a different direction with Home”
Eine Zusammenfassung seines kompletten Statements gibt es hier. [via Worlds in Motion]
Apr 13
Immer mehr Movies und Dokus beschäftigen sich mit virtuellen Online-Welten. Auch Second Skin hört sich spannend an:
“Second Skin takes an intimate look at computer gamers whose lives have been transformed by the emerging genre of Massively Multiplayer Online games (MMOs). World of Warcraft, Second Life, and Everquest allow millions of users to simultaneously interact in virtual spaces. Second Skin introduces us to couples who have fallen in love without meeting, disabled players who have found new purpose, addicts, Chinese gold-farming sweatshop workers, wealthy online entrepreneurs and legendary guild leaders - all living in a world that doesn’t quite exist.” [via Second Skin Film]
Feb 14
In den letzten Monaten schaltete Blizzard u.a. mit Mr. T und William Shattner auch in Deutschland TV-Werbung mit hohem Unterhaltungswert. In diesem Zusammenhang habe ich über VTOR einen Blizzard-Spot gefunden, der aus deutscher Sicht sehr exotisch wirken mag. Wäre da nicht nur das Co-Branding mit Coca Cola, sondern auch die Tatsache, dass die in Tawain populäre Girlgroup S.H.E hierbei kräftig die Werbetrommel rührt. Man stelle sich Monrose als Hexentrio vor, dass für WoW wirbt…. [via VTOR]
Dec 10
Der Ende November in The Guardian veröffentlichte Artikel von Victor Keegan sollte auch die letzten Zweifler davon überzeugen, welches Marktpotenzial in virtuellen Welten liegt. Für Personen mit Zeitnot hat Dodgy Goatee’s sich die Mühe gemacht, die wichtigsten Fakten zusammen zu fassen. Diese möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten, nachfolgend ein kleiner Ausschnitt, mehr von seiner Zusammenfassung gibt es hier.
- In South Korea, 43% of the population are already members of the virtual space Cyworld, a penetration level which means that every consumer brand wants a presence there. 300,000 business already offer over 500,000 virtual items for sale.
- Habbo Hotel has 80 million members (bigger than the UK population), and 7 million regular users (about the population of London)
- It’s not just about Second Life - there are already over 50 virtual worlds competing for supremacy (featured in more detail in Dan’s excellent post, and here’s one he did about 15 more which are in development
Thanks to Dodgy Goatee. [via Only Dead Fish]

Copyright Cyworld
Oct 26
Die populäre US-Krimiserie CSI: New York bietet Ihren Zuschauern eine ganz besondere Mörderjagd. In der aktuellen Folge “Down the Rabbit Hole” wird eine Second Life-Bewohnerin zuerst online bedroht und danach real ermordet. Ein Motiv, ein Opfer und ein Täter. Klingt eigentlich nach einer gewöhnlichen Folge von CSI: New York, wäre da nicht das Problem, dass der Mörder auch nicht zum Folgenende gefasst wurde. Statt bequem die Auflösung des Krimi-Puzzles im Fernsehen zu erleben, muss der Zuschauer selbst in Second Life den Fall klären. Knapp 15 Mio. CSI-Zuschauer könnten sich an der interaktiven Jagd beteiligen, die bis Februar 2008 anhalten soll.
Verantwortlich für die CSI-Umsetzung in Second Life ist die Electric Sheep Company, die für CBS in den nächsten sechs Monaten weitere Krimifälle entwickeln soll. An den virtuellen Tatorten können dann auch die Schauspieler und der Serien-Erfinder angetroffen werden. (via stern.de)

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