Firmen erkennen Potential von virtuellen Welten nicht

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Strategy Analytics hat eine interessante Analyse zu Verhältnis von B2C im Bereich der virtuellen Welten veröffentlicht. Die Analysten kommen dabei zu einem eher zwiegespaltenen Ergebnis: Zwar sehen sie eine große Vermehrung der Userzahlen, schätzen die Herangehensweise der meisten Firmen an das Thema aber eher negativ ein.

Nach Strategy Analytics vergrößert sich die Useranzahl virtuellen Welten von ungefähr 46 Millionen im Jahr 2006 auf immerhin 137 Millionen in diesem Jahr. Eine beträchtliche Steigerung. Und da Welten wie Second Life noch eine sehr neue Erscheinung sind, ist dies erst der Anfang. Betont wird zudem, dass die durchschnittliche Besuchszeit einer Online-Welt mit ungefähr 45 bis 50 Minuten wesentlich länger ist als bei normalen Webseiten. Viele Nutzer und eine hohe Aufmerksamkeitsspanne - was will der Marketingstratege mehr?

Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Und der liegt diesmal auf der Seite der Firmen. Denn diese scheinen zu einem Großteil die immensen Möglichkeiten der virtuellen Welten nicht zu erkennen:

This report finds that many companies have found that investments in virtual worlds have not met expectations. Their problems begin with poorly implemented media strategies that do not include virtual worlds as part of an integrated PR and promotional effort, and end with a lack of understanding of the appropriate metrics for assessing economic impact. [...]

While companies can access virtual worlds with a small development investment, they often find that building and sustaining consumer momentum requires an on-going budget of at least 60% of their initial investment.”

Wirklich neu ist das sicherlich nicht. Tatsächlich ist der erste Hype um Second Life und all die anderen, großangelegten Projekte zunächst vorbei. Firmen haben Probleme damit, Investitionen über einen längeren Zeitraum hinweg zu tätigen, und Online-Welten in ihre Marketing, Werbung oder PR-Strategien einzubinden. Jetzt wird darüber nachgedacht, wie die neuen Möglichkeiten zu nutzen sind. Ganz ohne Hype. Denn wie immer neue Investitionen in Online-Projekte zeigen, sind diese, trotz allem Untergangs-Geschrei, keineswegs nur eine Eintagsfliege. [via Virtual Economics Forum]

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