“Pay-per-Item” Geschäftsmodell der Zukunft?

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Das in Asien bisher sehr populäre “Pay-per-Item”-Geschäftsmodell soll sich in zukünftigen MMO-Titeln weltweit immer mehr durchsetzen. In einem Interview mit massively sieht der CEO von Sony Online Entertainment John Smedley in der kostenlosen Bereitstellung von Titeln und dem kostenpflichtigen Erwerb von Ingame-Objekten die Senkung einer großen Einstiegsbarriere für kommende Generationen von Gamern. [via massively]

Die Kooperation mit dem legtimierten RMT-Marktplatz Live Gamer sowie das eigene Everquest RMT-Auktionshaus Station Exchange zeigen, dass SOE eine durchdachte Pay-per-Item-Strategie verfolgt, welche die Aktivitäten inoffizieller RMT-Marktplätze einschränken soll. Ein Wissensvorsprung, der sich gegenüber dem Wettbewerb sicherlich auszahlt, da m.E. mit Pay-Per-Item-Modellen der reale Wert virtueller Objekte eindeutig deklariert und damit wertiger wird, als dies bei MMOs mit Abogebühr der Fall ist. Also im Zweifelsfall auch ideale Nachfragestrukturen für den inoffiziellen Handel mit virtuellen Gütern.

smedley
John Smedley, Copyright SOE

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